Hilfsmittel und Heilbehelfe

Hilfsmittel sind Behelfe, die geeignet sind, die Funktion fehlender oder unzulänglicher Körperteile AUF DAUER zu übernehmen (z.B. Gehhilfen, Prothesen etc.).

Heilbehelfe dienen zur Heilung oder Linderung eines VORÜBERGEHENDEN KRANKHEITSZUSTANDES (z.B. Bandagen, Verbandsmaterial).

Heilbehelfe und Hilfsmittel werden nach ärztlicher Verordnung über Vertragspartner der Sozialversicherungsträger (Bandagisten, Orthopädie, Fachhandel etc.) abgegeben.
Für tariflich nicht geregelte Produkte braucht man zusätzlich einen Kostenvoranschlag der Lieferfirma (Vertragspartner).

Die Kosten für Heilbehelfe und Hilfsmittel werden bis zur jeweiligen satzungsmäßigen Höchstgrenze übernommen, wobei der Versicherte einen Kostenanteil von 10 %, mindestens jedoch derzeit (2002) EUR 24,20 (wird vom Sozialminister jährlich mit Verordnung festgesetzt) zu tragen hat.
Für ständig benötigte Behelfe, die nur einmal oder nur kurzfristig verwendet werden können und daher in der Regel mindestens einmal im Monat erneuert werden müssen, beträgt der Kostenanteil immer 10 % des Preises.

Reine Pflegebehelfe wie Esshilfen, Harnflasche, Schnabelhäferl, Badewannenlifter, Pflegebetten Seitenlagerungskissen, Betteinlagen ... sind keine Kasseleistung und können von der Kasse leider nicht bezahlt bzw. zur Verfügung gestellt werden.

Klicken Sie bitte den für Sie zuständigen Sozialversicherungsträger an:

GKK
BVA
SVA Gewerbl.Wirt
SVB Bauern
VA des österreichischen Bergbaues und Eisenbahner (VAEB)